Kinder, Lehrer und Eltern bauen Brücken: Frau Martin (Nordschule) und Frau Link erhalten Auszeichnung für ihre Arbeit

Ausgezeichnet: Das gemeinsame Projekt unserer Schule und der Nordschule mit den Eingangsklassen und den beiden Lehrerinnen Frau Link und Frau Martin
Durch den Brückenbau zwischen allgemeiner Schule und Förderschule soll das Verständnis der Schüler füreinander vertieft werden. Außerdem soll es für die Kinder und Jugendlichen selbstverständlich sein, dass Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Veranlagungen und Fähigkeiten zu jedermanns Alltag gehören. Um dieses Ziel zu unterstützen zeichnet das Kultusministerium jedes Jahr Pädagogen aus, die sich dem Motto "Kinder, Lehrer und Eltern bauen Brücken" besonders verpflichtet fühlen.
In diesem Jahr gehören Frau Link, die Klassenleiterin unserer Partnerklasse an der Nordschule, und Frau Martin, Grundschullehrerin und Klassenleiterin an der Nordschule, zu den Preisträgern. Sie werden schon im ersten Jahr des gemeinsamen Projektes geehrt für ihr Engagement für den gemeinsamen Unterricht ihrer beiden Eingangsklassen.
Hier die Laudatio von der Ehrung am 09.Juli.2011
im Rathausprunksaal in Landshut:
Neue Wege gehen! Das war die Devise des Außenklassenprojekts der Astrid-Lindgren-Schule (Förderzentrum körperliche und motorische Entwicklung) an der Volksschule Kempten Nord. Neu war hierbei, dass der gesamte Unterricht der Eingansklasse der Astrid-Lindgren-Schule mit der Partnerklasse der Volksschule gemeinsam geplant und gestaltet wird. Im permanenten Zwei-Lehrer-Prinzip finden so gleichermaßen Unterricht nach dem Grundschullehrplan, Differenzierung und sonderpädagogische Förderung statt. Mit höchster Professionalität und großem Engagement zeigen Silke Martin (Grundschullehrerin) und Barbara Link (Studienrätin im Förderschuldienst) wie gemeinsamer Unterricht mit behinderten und nichtbehinderten Kindern gelingen kann und für beide Schülergruppen eine Bereicherung im Lernen aber auch in der sozial-emotionalen Entwicklung darstellt. Durch klassenübergreifende Aktionen und das Wirken aller beteiligten Kräfte als Multiplikatoren, stellt dieses Projekt auch einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung der inklusiven Schulentwicklung dar.
Wir gratulieren herzlich!
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