Inklusion

unser Schulprofil

Die Astrid-Lindgren-Schule

gehört zu den 16 bayerischen Förderschulen, die nun erstmals vom Kultusministerium das Schulprofil Inklusion erhalten haben.

Bisher wurde diese Auszeichnung meistens an Grund- und Mittelschulen vergeben, die sich um das gemeinsame Leben und Lernen von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf besonders verdient gemacht haben. Mit der jetzigen Verleihung dieser Auszeichnung an Förderzentren wird deutlich, dass es auch Förderschulen gibt, die in ihrer Arbeit den inklusiven Gedanken erfolgreich umsetzen und sich den damit verbunden vielfältigen Herausforderungen stellen.

Prinzipien des Schulprofils an unserer Schule

  • Kombination einer Förderschulklasse mit Heilpädagogischer Tagesstätte und einer gebundenen Ganztagesklasse der Grundschule
  • Zweilehrerprinzip
  • „So viel Kooperation wie möglich, so viel Differenzierung wie nötig“
  • Ganztagesmodell mit gleitendem Unterrichtsbeginn
  • Therapie vor Ort
  • Individualisiertes Lernen durch besondere personelle Ausstattung
  • Bezugslehrpläne: Grundschullehrplan/ Lehrplan Lernen / Lehrplan Geistige Entwicklung
  • Einbeziehen der Mitarbeiter der Heilpädagogischen Tagesstätte auch in den Vormittag

Bewährte individuelle Förderkonzepte

  • Umfassende Eingangsdiagnostik
  • Lehrplanübergreifende Eingangsklassen
  • Hoher Stellenwert Unterstützter Kommunikation, u.a. mit elektronischen Hilfsmitteln
  • Begleitende Diagnostik durch ständige Qualitätskontrolle, u.a. im interdisziplinären Team

Kooperation mit verschiedenen Institutionen

  • Enger Kontakt mit den an der Inklusion beteiligten Schulleitungen
  • Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Kempten als Träger der Mittagsbetreuung
  • Gespräche und Abstimmung mit den Schulämtern der jeweiligen Schulen
  • Ausbildung von Studienreferendaren für das Lehramt Förderschulen in inklusiven Settings.

Inklusion an der Astrid-Lindgren-Schule in Kempten im Allgäu